Über mich

🌿 Schön, dass du hier bist.


Dieser Blog ist ein Ort für Einblicke in eine oft unsichtbare Welt –
und vielleicht auch ein Ort, an dem du dich ein kleines Stück weniger allein fühlst.

Ich schreibe über das Leben mit einer Dissoziativen Identitätsstruktur (DIS).
Nicht wissenschaftlich perfekt. Nicht vollständig.
Sondern ehrlich, vorsichtig und so verständlich wie möglich.

🌿 Über mich 


Ich bin 51 Jahre alt und lebe in Dortmund.
Mit mir zusammen: meine Partnerin 💕, eine alte Katze 🐱 und ein ganzer Berg Kuscheltiere 🧸 im Bett.

Erst mit Anfang 40 bekam ich die Diagnose Multiple Persönlichkeitsstörung – heute nennt man es Dissoziative Identitätsstörung (DIS) 🧩. Dazu kommt eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung, Depressionen und Angst- und Panikattacken. Sonst bin ich gesund 🤣.
In mir leben etwa 23 Anteile: jung und alt, männlich und weiblich.
Manche kochen gern 🍳, andere lieben Eis 🍦 und Schnellrestaurants 🍔 – Pommes nennt einer „Sonnenstrahlen“ ☀️.

Ich schreibe gern ✍️, lache 😄, lese 📖 und tanze 💃.
Ich arbeite zehn Stunden die Woche im Homeoffice 🏡 und habe wenige, aber gute Freunde 🤗.
Ich mag Tiere 🐾, Natur 🌿 und Kultur 🎭, bin introvertiert, extrovertiert und manchmal schüchtern, manchmal laut – je nachdem, wer gerade vorne ist – und trotzdem warmherzig ❤️.

Mit diesem Blog möchte ich zeigen, wie das Leben mit DIS sein kann.
Vielleicht kann ich Betroffenen ein bisschen Mut machen 💪
und dir – als Angehöriger oder Interessierter – die DIS ein Stück verständlicher machen.

🧩 Warum ich schreibe


Viele Vorstellungen über DIS kommen aus Filmen oder Klischees.
Sie sind laut, übertrieben – und oft weit entfernt von dem, was Betroffene wirklich erleben.

Die Realität ist häufig leiser.
Alltäglich.
Strukturiert.
Manchmal verwirrend.
Und oft von außen kaum sichtbar.

Mit diesem Blog möchte ich Einblicke geben:
in innere Prozesse, in Herausforderungen –
und auch Wege, damit umzugehen.

Was du auf diesem Blog findest

Der Alltag mit DIS ist meist leise.

In diesem Blog schreibe ich über mein Leben mit dissoziativer Identitätsstörung: über innere Anteile, Erinnerungslücken, unterschiedliche Altersgefühle und den Versuch, im Alltag Stabilität zu finden.

Die Beiträge sind persönlich. Sie erzählen von meinem Erleben und erheben keinen Anspruch darauf, für alle Menschen mit DIS zu sprechen. Gleichzeitig möchten sie einen Einblick geben für Menschen, die verstehen wollen, wie sich ein Leben mit DIS anfühlen kann.

Mit der Zeit sind dabei verschiedene Rubriken entstanden. Jede erzählt auf ihre eigene Weise.

DIS-Einblicke

Die DIS-Einblicke zeigen kleine Ausschnitte aus meinem Alltag.

Manchmal geht es um einen Wechsel. Manchmal um Erinnerungslücken, innere Kommunikation, Gefühle, Beziehungen oder scheinbar ganz gewöhnliche Situationen, die mit DIS plötzlich eine andere Bedeutung bekommen.

Es sind Momentaufnahmen aus einem Leben mit vielen.

DIS-Überblicke

Hier wird es etwas sachlicher.

In den DIS-Überblicken greife ich einzelne Themen rund um dissoziative Identitätsstörung auf und versuche, sie verständlich zu erklären.

Dabei fließen Wissen und persönliche Erfahrung zusammen. Denn eine Diagnose lässt sich beschreiben. Wie es sich anfühlt, mit ihr zu leben, steht selten im Lehrbuch.

Schreibwerkstatt

In der Schreibwerkstatt darf Sprache etwas anderes tun als erklären.

Hier entstehen Geschichten, Gedanken und Texte über das Leben, über Verletzlichkeit, Veränderung und all das, was manchmal leichter in Bildern als in Definitionen zu fassen ist.

Manche Texte haben unmittelbar mit DIS zu tun.

Andere einfach mit dem Menschsein.

Die Küchenschublade

Und dann gibt es da noch eine ziemlich besondere Küchenschublade.

Dort wohnen Gefühle.

Angst ist eingezogen. Hoffnung auch. Wut, Traurigkeit, Liebe, Scham, Humor, Kontrolle, Sehnsucht, Vertrauen und inzwischen eine ganze Menge anderer Bewohner haben sich dort breitgemacht.

Sie streiten. Sie mischen sich ein. Sie veranstalten Versammlungen. Manche liegen im Weg und andere tauchen genau dann auf, wenn niemand mit ihnen gerechnet hat.

Die Küchenschublade ist meine Art, Gefühle sichtbar zu machen.

Nicht als Symptome. Nicht als Definitionen.

Sondern als Mitbewohner des Lebens.

Ein Leben in Bildern

Ich schreibe gern in Metaphern.

Es gibt Räume, Türen, Schlüssel und Bewohner. Es gibt eine Küchenschublade voller Gefühle und manchmal Orte, die erst beim Schreiben entstehen.

Diese Bilder helfen mir, etwas auszudrücken, für das gewöhnliche Worte oft nicht ausreichen.

Mein Leben mit DIS ist für mich kein Schaubild aus Kästchen und Pfeilen.

Es fühlt sich eher an wie ein bewohnter Ort.

Mit bekannten Zimmern und unbekannten Türen. Mit lauten Ecken und stillen. Mit Räumen, in denen ich mich auskenne, und solchen, die ich selbst erst noch kennenlernen muss.

Und genau deshalb gehören diese Metaphern zu diesem Blog.

Sie erklären DIS nicht.

Aber manchmal machen sie etwas davon spürbar.

Wenn du hier neu bist

Du musst nicht wissen, was ein Anteil ist. Du musst die Fachbegriffe nicht kennen und auch nicht jeden Beitrag von Anfang an gelesen haben.

Du kannst einfach eine Tür öffnen.

Vielleicht möchtest du etwas über DIS verstehen. Vielleicht erkennst du dich in einem Gefühl aus der Küchenschublade wieder. Vielleicht bleibst du an einer Geschichte hängen, obwohl du mit DIS überhaupt nichts zu tun hast.

Dann bist du hier richtig.

Denn dieser Blog handelt von dissoziativer Identitätsstörung.

Aber er handelt auch vom Leben.

Und das ist manchmal größer als jede Diagnose.

🤍 Was mir wichtig ist


Dieser Blog ist kein Ersatz für Therapie oder professionelle Hilfe.

Er ist ein Raum für:

  • Verständnis
  • vorsichtige Annäherung
  • einen respektvollen Blick auf ein komplexes Thema


Ich schreibe achtsam – mir selbst und anderen gegenüber.

🌿 Für wen dieser Blog ist


Für dich, wenn du …

  • selbst betroffen bist
  • jemanden kennst, der mit DIS lebt
  • oder einfach verstehen möchtest, was oft unsichtbar bleibt



Du musst nichts „wissen“, um hier zu lesen.
Du darfst einfach da sein.

✨ Zum Schluss


Jeder Mensch mit DIS hat seine eigene innere Welt.
Dieser Blog zeigt nur eine davon – in Ausschnitten.

Danke, dass du dir die Zeit nimmst, hinzuschauen und mich ein Stück auf meinem Weg begleitest 🌸.

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