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🌿 Über mich
🧩 Warum ich schreibe
Was du auf diesem Blog findest
Der Alltag mit DIS ist meist leise.
In diesem Blog schreibe ich über mein Leben mit dissoziativer Identitätsstörung: über innere Anteile, Erinnerungslücken, unterschiedliche Altersgefühle und den Versuch, im Alltag Stabilität zu finden.
Die Beiträge sind persönlich. Sie erzählen von meinem Erleben und erheben keinen Anspruch darauf, für alle Menschen mit DIS zu sprechen. Gleichzeitig möchten sie einen Einblick geben für Menschen, die verstehen wollen, wie sich ein Leben mit DIS anfühlen kann.
Mit der Zeit sind dabei verschiedene Rubriken entstanden. Jede erzählt auf ihre eigene Weise.
DIS-Einblicke
Die DIS-Einblicke zeigen kleine Ausschnitte aus meinem Alltag.
Manchmal geht es um einen Wechsel. Manchmal um Erinnerungslücken, innere Kommunikation, Gefühle, Beziehungen oder scheinbar ganz gewöhnliche Situationen, die mit DIS plötzlich eine andere Bedeutung bekommen.
Es sind Momentaufnahmen aus einem Leben mit vielen.
DIS-Überblicke
Hier wird es etwas sachlicher.
In den DIS-Überblicken greife ich einzelne Themen rund um dissoziative Identitätsstörung auf und versuche, sie verständlich zu erklären.
Dabei fließen Wissen und persönliche Erfahrung zusammen. Denn eine Diagnose lässt sich beschreiben. Wie es sich anfühlt, mit ihr zu leben, steht selten im Lehrbuch.
Schreibwerkstatt
In der Schreibwerkstatt darf Sprache etwas anderes tun als erklären.
Hier entstehen Geschichten, Gedanken und Texte über das Leben, über Verletzlichkeit, Veränderung und all das, was manchmal leichter in Bildern als in Definitionen zu fassen ist.
Manche Texte haben unmittelbar mit DIS zu tun.
Andere einfach mit dem Menschsein.
Die Küchenschublade
Und dann gibt es da noch eine ziemlich besondere Küchenschublade.
Dort wohnen Gefühle.
Angst ist eingezogen. Hoffnung auch. Wut, Traurigkeit, Liebe, Scham, Humor, Kontrolle, Sehnsucht, Vertrauen und inzwischen eine ganze Menge anderer Bewohner haben sich dort breitgemacht.
Sie streiten. Sie mischen sich ein. Sie veranstalten Versammlungen. Manche liegen im Weg und andere tauchen genau dann auf, wenn niemand mit ihnen gerechnet hat.
Die Küchenschublade ist meine Art, Gefühle sichtbar zu machen.
Nicht als Symptome. Nicht als Definitionen.
Sondern als Mitbewohner des Lebens.
Ein Leben in Bildern
Ich schreibe gern in Metaphern.
Es gibt Räume, Türen, Schlüssel und Bewohner. Es gibt eine Küchenschublade voller Gefühle und manchmal Orte, die erst beim Schreiben entstehen.
Diese Bilder helfen mir, etwas auszudrücken, für das gewöhnliche Worte oft nicht ausreichen.
Mein Leben mit DIS ist für mich kein Schaubild aus Kästchen und Pfeilen.
Es fühlt sich eher an wie ein bewohnter Ort.
Mit bekannten Zimmern und unbekannten Türen. Mit lauten Ecken und stillen. Mit Räumen, in denen ich mich auskenne, und solchen, die ich selbst erst noch kennenlernen muss.
Und genau deshalb gehören diese Metaphern zu diesem Blog.
Sie erklären DIS nicht.
Aber manchmal machen sie etwas davon spürbar.
Wenn du hier neu bist
Du musst nicht wissen, was ein Anteil ist. Du musst die Fachbegriffe nicht kennen und auch nicht jeden Beitrag von Anfang an gelesen haben.
Du kannst einfach eine Tür öffnen.
Vielleicht möchtest du etwas über DIS verstehen. Vielleicht erkennst du dich in einem Gefühl aus der Küchenschublade wieder. Vielleicht bleibst du an einer Geschichte hängen, obwohl du mit DIS überhaupt nichts zu tun hast.
Dann bist du hier richtig.
Denn dieser Blog handelt von dissoziativer Identitätsstörung.
Aber er handelt auch vom Leben.
Und das ist manchmal größer als jede Diagnose.
🤍 Was mir wichtig ist
- Verständnis
- vorsichtige Annäherung
- einen respektvollen Blick auf ein komplexes Thema
🌿 Für wen dieser Blog ist
- selbst betroffen bist
- jemanden kennst, der mit DIS lebt
- oder einfach verstehen möchtest, was oft unsichtbar bleibt
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