Trigger können unerwartet kommen
🧩 DIS-Einblicke
Ein kurzer Blick in meinen Alltag mit DIS.
Beim Schreiben merke ich oft erst, wie es eigentlich ist.
🧩 Was Menschen ohne DIS oft nicht wissen…
🎞️ Trigger sind nicht immer sichtbar oder logisch erklärbar.
Manchmal reicht ein Geräusch.
Ein Geruch.
Ein bestimmter Blick oder Satz.
Und plötzlich verändert sich innen etwas.
Die Stimmung kippt, der Körper reagiert, Angst taucht auf – obwohl im Hier und Jetzt vielleicht gar keine Gefahr besteht.
Von außen wirkt das manchmal übertrieben oder unverständlich.
Innen fühlt es sich oft an, als hätte etwas Altes plötzlich wieder die Kontrolle übernommen.
Es ist keine Überreaktion. Es ist Erinnerung im Körper.
🧩 Wie es sich anfühlen kann
Ich bin draußen unterwegs.
Eigentlich ist alles ruhig.
Dann knackt irgendwo ein Ast.
Mein Körper zuckt sofort zusammen.
Noch bevor ich überhaupt nachdenken kann.
Plötzlich ist da Angst.
Nicht nur ein kurzer Schreck – sondern dieses tiefe Gefühl von Gefahr.
Innen wird es hektisch.
Ein Teil hat sich erinnert.
Unfreiwillig. Blitzschnell.
Für einen Moment fühlt sich nicht das Heute echt an, sondern etwas von früher.
Ich atme bewusst. Schaue mich um.
Versuche meinem Körper zu zeigen, dass ich gerade sicher bin.
Manchmal klappt das schnell. Manchmal dauert es länger.
🧩 Ein Gedanke dazu
Trigger folgen nicht immer einer sichtbaren Logik.
Oft reagiert nicht der Verstand zuerst – sondern ein Nervensystem, das gelernt hat, Gefahr früh zu erkennen.
🧩
Dieser Beitrag gehört zur Reihe DIS-Einblicke und beschreibt meinen Alltag mit dissoziativer Identitätsstörung.
Durch Pfingsten und Ereignisse, die teilweise auch getriggert hatten, kommt dieser Post einen Tag später 🫣
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