Oft geprägt von Filmen, Klischees oder Dingen, die sie irgendwo aufgeschnappt haben.
Was dabei meistens fehlt, ist das, was man nicht sieht.
DIS ist nicht laut.
Nicht spektakulär.
Und oft nicht einmal von außen erkennbar.
Es ist ein inneres Erleben.
Viele Menschen mit DIS wirken im Alltag ganz „normal“.
Sie gehen einkaufen, arbeiten, führen Gespräche, lachen.
Und gleichzeitig kann innen etwas ganz anderes passieren.
Da sind verschiedene Wahrnehmungen.
Unterschiedliche Gefühle.
Manchmal auch verschiedene Sichtweisen
Nicht als Spiel.
Nicht bewusst gesteuert.
Sondern als Teil eines Systems, das sich entwickelt hat, um zu überleben.
Was viele nicht wissen:
DIS bedeutet nicht einfach „mehrere Persönlichkeiten“.
Es geht um innere Anteile, die unterschiedliche Aufgaben tragen.
Manche sind sehr präsent.
Andere eher leise.
Manche tragen Erinnerungen.
Andere schützen davor.
Und nicht alle wissen voneinander alles.
Das kann dazu führen, dass Dinge fehlen.
Erinnerungen.
Gespräche.
Momente.
Ein „Ich war’s nicht“ ist dann keine Ausrede,
sondern eine ehrliche Beschreibung dessen, was gerade erlebbar ist.
Vielleicht ist das Schwerste daran,
dass so viel davon unsichtbar bleibt.
Dass man funktioniert, während innen sortiert, ausgehalten oder gewechselt wird.
Dass man erklärt, was sich kaum in Worte fassen lässt.
Und dass man oft selbst versucht zu verstehen,
was eigentlich passiert.
Dieser Blog ist ein Versuch, genau das sichtbar zu machen.
Nicht vollständig.
Nicht perfekt.
Aber ehrlich.
Ein Blick nach innen.
In ein System, das lebt.
Wenn du hier bist:
Willkommen.Vielleicht findest du hier Worte für etwas,
das sonst schwer greifbar ist.
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